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  • E-Mobilitätsveranstaltung in Schwindegg

    Veranstaltungsrückblick

    • Erstellungsdatum: 14.11.2018
Anlässlich der Elektromobilitätsveranstaltung „E-Mobilität – wia schaut’s aus?“ kamen am 13. November E-Mobilisten und Interessierte zu Vorträgen und anschließendem Austausch in der Gemeinde Schwindegg im Landkreis Mühldorf am Inn zusammen. Bürgermeister Dr. Karl Dürner und Landrat Georg Huber eröffneten die Veranstaltung.

Zahlreiche Experten und Laien, Befürworter und Skeptiker der Elektromobilität versammelten sich am gestrigen Abend in Schwindegg. Die Veranstaltung „E-Mobilität – wia schaut’s aus?“ wurde organisiert vom Landratsamt Mühldorf am Inn und fand großen Anklang bei den Bürgerinnen und Bürgern aus der Gemeinde und Umgebung. Nach dem Vortragsteil mit viel fachlichem Input rund um die Elektromobilität stellten Interessierte ihre Fragen direkt an die Referenten. Die Veranstaltung wurde im Rahmen des Projektes „landmobile“ gefördert von der Bayerischen Verwaltung für Ländliche Entwicklung.

„47 Prozent der Fahrzeuge des Landratsamtes sind bereits Elektrofahrzeuge“, verkündete Landrat Georg Huber in seiner Eröffnungsansprache. Ziel sei es, bis 2020 sogar auf 50 – 75 Prozent zu kommen. Dem stünde nach jetziger Einschätzung nichts im Weg, denn: "E-Mobilität ist nicht nur ein Thema der großen Städte!“. Dr. Guido Weißmann von Bayern Innovativ, betonte in seinem Vortrag den Freudenfaktor der E-Mobilität: „Über 80 Prozent der E-Mobilisten fahren E-Autos, ganz einfach weil es Spaß macht!“, so der Experte. Matthias Trenkler, Vertreter des landmobile e.V., stellte erste Ergebnisse der Car-Sharing-Analyse vor, die derzeit in Schwindegg durchgeführt wird, und spricht bereits jetzt eine Empfehlung an die Gemeinde aus, in Zukunft ein E-Car-Sharing-Angebot für Bürgerinnen und Bürger bereitzustellen. Hans Urban, Fachberater für E-Mobilität und leidenschaftlicher Verfechter der Elektrifizierung im Verkehrsbereich in Verbindung mit Sonnenenergie, entlässt die Besucher schließlich mit veranschaulichenden Beispielen in die offene Diskussion mit den Experten.